4
Der Anfang erinnert sehr an den ebenfalls im Medizinstudentenmilieu spielenden US-Horrorfilm PATHOLOGY und an die Körperwelten-Austellungen. Eine von Studis durchgeführte Massenautopsie in einer riesigen Pathologiehalle ist auch im Horrorgenre nicht alltäglich. Wenn da an den Leichen rumgeschnippelt wird, dann löst das ein wohliges Grausen aus. Leider bleibt der Film nicht bei dieser Marschrichtung und schlägt lieber einmal mehr die bis zum Erbrechen ausgereizte Route mit den langsam wandelnden, blassen und starr blickenden Asiengespenstern ein. Eine Entwicklung in jede andere Richtung wäre mir persönlich lieber gewesen. So aber fürchten sich die jungen Leute panisch in Momenten, die beim Betrachter längst keine Wirkung mehr erreichen - selbst inmitten von Seziertischen und Kühlboxen nicht. Da wäre viel mehr drin gewesen.