Review

Rückblickend betrachtet, hat der Horrorfilm mir mehr geboten, als ich erwartet hatte. Ich bewerte ihn mit 8 Punkten. Die schlichte und effektive Storyline ist zwar begrenzt auf einen kleines 150-Personen-Kaff mitten im Nirgendwo von Alaskas Eiseinöde – doch gerade dieses unattraktive Filmset macht den frostigen Reiz dieses rasanten Films aus. Das Grauen ist nicht nur von Anfang an spürbar, der Zuschauer bekommt es auch sehr schnell zu Gesicht. Im Laufe des 105minütigen Streifens entfaltet sich der für Genrefans bekannte Kampf gegen das Böse. Hier wird dieser Kampf allerdings mit eisiger Kälte und enormer Härte präsentiert. Die Spezialeffekte und Splattersequenzen sind exzellent umgesetzt worden. Die Atmosphäre in diesem Film lässt dem Zuschauer kalte Schauer über den Rücken laufen. Der blutgehalt ist hoch. Die gezeigte Gewalt ist nichts für zartbesaitete Menschen (die verirren sich eh nicht in das Movie, oder?). Eine Prise Schwarzhumor entkräftet das 18er-Rating nicht im geringsten. Coolness und Style halten glücklicherweise bis zum Finale durch. Die „rettende Idee“ beim Schlusskampf ist zwar etwas bescheuert, wertet aber diesen packenden Film nicht ab. 30 Days of Night ist grauenhaft gut und eiskalt wie eine Polarnacht!

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