7
"Abgedreht" ist eine muntere, einfallsreiche Komödie für Filmfreaks, die sich von der Story her ein wenig Richtung Trash bewegt, dabei aber absolut routiniert inszeniert ist. Die Grundidee ist wahrhaft lustig und auch gekonnt umgesetzt und die Darsteller fügen sich gut in den grotesken Handlungsrahmen ein. Was dennoch ein wenig fehlt sind die Spannungs- und Überraschungselemente, die, nachdem die Grundhandlung klar ist, weitestgehend ausbleiben.
5
Was ist denn das? Nach den beiden hervorragenden Vorgängern, so liebevoll und kreativ, kommt hier eine waschechte amerikanische Komödie, die sich nicht konzentrieren kann, was sie eigentlich sagen will. Gondrys Einfälle sind zwar immer noch originell, aber die Handlung entbehrt jeder Poesie oder Subtilität. Und Jack Black nervt furchtbar. Am Ende gibt es dann noch eine Cinema-Paradiso-Hommage mit großen Gefühlen... Naja, wer's braucht. Monsieur Gondry, das war diesmal nichts.
2
Die ersten 20 min hatte ich keine Ahnung auf was der Film eigentlich abzielen sollte. Ich dachte mir schon "Hast du dir da den falschen Film gegriffen? Das war doch der, wo die die Filme selbst nachdrehen, oder?" Aber von dieser Thematik zeigt der Film in der ersten halben Stunde gar nichts. Umso mehr habe ich mich dann gefreut, als es endlich losging. Aber die Ernüchterung kam ebenso schnell, wie der Drang den Film einfach auszumachen. Die Gags sind einfach nur dämlich, zünden nicht wirklich, die Geschichte ist in jeder Ecke des Plots viel zu übertrieben. So viele Klischees, so wenig wirklich gute Gags. Der Film ist wirklich schlecht. Aus der Idee hätte man soo viel mehr machen können. Schade eigentlich.. PS: Ich habe das Ende nicht gesehen und wenn ich mir hier die anderen Rezensionen durchlese, war das wohl auch besser so. (2/10)
2
Dieser Streifen verschenkt leider den größten Teil seines Potentials und ersetzt dieses mit vollkommen unlustigen Slapstick, pseudo-lustigen Dialogen, und nicht nachvollziehbarer „Tränendrüsendrücker-Dramatik“. Schade eigentlich, da schon das Thema an sich (für einen alten VHS-Hasen wie mich) sehr interessant klingt. Allerdings wird der Betrachter solange mit diversen Hollywood-Klischees überladen, das er den Abspann förmlich entgegensehnt. Und wer es tatsächlich schafft, diesen Film, kopfschüttelt, zu überstehen, wird am Ende sogar noch mit einem Finish erschlagen, das an Melodramatik nur noch von „Das Wunder in der 8.Strasse“ getoppt wird. Um ehrlich zu sein, finde ich es nicht schade sondern schon ärgerlich, solch eine gute Idee so zu verhunzen. Aber was soll’s. 02/10 Punkte
5
Als ich von der interessanten Inhaltsbeschreibung des Films laß habe ich mit einer wirklich coolen Komödie gerechnet, also in der Tat irgendwie abgedreht, da es so ein Thema noch in keinem anderen Film gab. Leider war die Umsetzung dann aber enttäuschend, so gut wie keine zündenden Gags, ein Jack Black der sicher auch schon besser drauf war und eine Story die nach spätestens 60 Min. dahinsiecht und dann am Ende sogar Züge eines Melodrams aufweist incl. typischem Hollywood Happy End. Schade da wäre sicher mehr drin gewesen.
5
Ich war sehr enttäuscht. Denn Besetzung und Idee haben doch eine Menge versprochen. Aber der Witz, den ich mir erhofft habe, wird im Keim durch einen übertrotteligen Jack Black und einer doch arg vorhersehbaren Handlung geplättet. Auch das Ende, welches auf die Tränendrüse zu drücken versucht, ist mir zu typisch. Demnach kann man diese Komödie nur als absoluten Durchschnitt abstempeln. Schade, denn die Reproduktionen des Duos/Trios sind durchaus komisch geworden.