7
Eigentlich ein guter Regisseur, top Schauspieler, aber dennoch nicht der Film, der es hätte sein können... :-/ Samuel L. Jackson spielt den "Cleaner" gewohnt cool & gut, Eva Mendes als Witwe ist IMO eher verschenkt, viel macht sie nicht, dafür spielt Ed Harris den Cop stark & Robert Forster taucht auch in einer Nebenrolle auf. Klingt alles vielversprechend & fängt auch gut an, aber im Laufe der Zeit verliert der Film sich in Szenen mit der Tochter & die Story wird immer langweiliger, es geht nicht richtig voran...
6
Nicht gerade ein typischer Film für Samuel L. Jackson. Kriminalfilm ja, aber eher bedrohlich als spannend, mehr Wahn als Verfolgung. Das Reinigen von Blutspuren ist hier keineswegs eine Nebenstory, Blutlachen auf dem Teppich, Blutlachen auf der Couch, Blut über die ganze Wand, Blut auf ganz vielen kleinen Sachen in einem Regal, Blut abgewischt von einer Fensterscheibe mit einem Abzieher. Tropf, tropf... Die hervorragenden Mit-Darsteller (Ed Harris, Luis Guzmán) lassen jeder mal Motive aufblitzen Freund oder Feind zu sein. Im Laufe des Films werden es immer mehr mögliche Missetäter, immer mehr mögliche Auswege. Jackson bleibt besonnen und reagiert intelligent, womit wir uns gerne identifizieren. Viele Umschwünge, viele Zusammenhänge, nicht ganz so hart wie vielleicht Street Kings (mit Keanu Reaves als Cop), aber dafür authentisch. Und schließlich geht der Film nur knapp 1:30 h.