Völlig sinnlose Aneinanderreihung von schlecht choreographierten Undergroundfights, die mit Zurrhilfenahme der Brechstange, auch noch so etwas wie eine sozialkritische Botschaft vermitteln wollen.Zwar ist die Idee mit der aufgesetzten Realitätsnähe mal was neues, scheitert aber an der lieblosen Inszenierung, die die Story, ähnlich wie ein Daumenkino, einfach nur abrollt. Man hat förmlich das Gefühl zwischen Vor und Abspann irgendetwas gesehen zu haben was einer Dokumentation näher kommt als einem Actionmovie.Kann ich nur für eingefleischte Fans dieses Genres empfehlen. Alle anderen sollten sich lieber zum x-ten Mal „Bloodsport“ reinziehen. Da gab es wenigstens noch eine Prise Dramaturgie und man konnte etwas mitfiebern. Das einzige was hier dramatisch war, ist der Gedanke an knapp neunzig Minuten, die man gerade an eine Gurke verschenkt hat, dessen Gewaltanteil, mit der das Cover ja sogar wirbt, einfach nur plump und aufgesetzt wirkt.Wie gesagt, nur was für die „die-hard-Fraktion“. Allen anderen: „Finger weg!“02/10 PunkteSoddork