Review

Für die Fans von the Hills have Eyes gibt es ja schon einige Zeit eine schnieke 2 DVD Sonderedition in Metallummantelung und einigen netten Extras, die man extra retrospektive 25 Jahre nach erscheinen des eigentlichen Films zusammen gestellt hat. Für diese einstündige Dokumentation gelang es sogar neben Craven, Produzent Locke und dem Kameramann fünf der damaligen Darsteller zu gewinnen, die allesamt locker und auch recht amüsant ihre Anekdoten zur schwierigen Produktion des Films erzählen.
Die Entstehungsgeschichte ist auch dementsprechend chaotisch. Im Grunde fuhr man blind mitten im Sommer in Kalifornien durch die Mojave Wüste auf der Suche nach einem Drehort, kratzte etwa 300.000 Dollar zusammen und mit einem Team von 15 Leuten inklusive Schauspieler machte man sich tagsüber bei 50 Grad und nachts am Gefrierpunkt an den Dreh. Dazu kommt noch ein knapper Drehplan und vor allem viel Improvisation, eigentlich kaum zu glauben, daß da etwas Vernünftiges bei rum kam.
Die deutsch untertitelten Interviews sind dabei sehr informativ und teilweise auch wirklich amüsant. Michael Berryman plaudert locker wie es zu seinem markanten Schädel kam, Wes Craven entpuppt sich als fast schüchterner ehemaliger Lehrer und auch die Darsteller haben einiges zu berichten. Beispielsweise gab es einen Miniaufstand weil zunächst geplant war auch das Baby zu töten oder mal eben Lebensgefahr als eine Giftschlangen entfleuchte und um den Mittagstisch kroch.
Wer den Film gut fand, sei diese Ergänzung wirklich empfohlen, vor allem weil sie wirkliches Bonusmaterial zum Film selbst darstellt und nicht irgendwo aus anderen Schnipseln zusammengebastelt wurde.
7/10

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