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In der Horrorzukunft nach der großen Zombie-Invasion versuchen verschiedene kleine Gruppen Überlebender in den verwüsteten US-Vorstädten das Leben zu meistern. Sylvie und Dave, ein Liebespaar, campieren auf einem verwaisten Industriegelände, wo stabile Metalltore zumindest vorübergehend Schutz bieten vor den vermehrt nachtaktiven Untoten. Zwei weitere versprengte Paare schließen sich ihnen an, doch müssen die Sechs sich jetzt nicht nur vor Zombies, sondern auch vor skrupellosen Plünderern in Acht nehmen.

Hilfe, wer gibt mir mir meine verschwendete Lebenszeit zurück. Sorry liebe Kanadier aber dieser Film geht gar nicht, das Machwerk hat mit einem spannenden Zombiefilm in etwa so viel zu tun wie Otti Fischer mit einem Marathonlauf. Das fängt schon bei den Zombies selbst an, schlecht geschminkt und etwa so bedrohlich wie Samson aus der Sesamstrasse. George A Romero würde sich im Grabe umdrehen, wenn er nicht noch leben würde. Ein Großteil des Films besteht aus stumpfsinnigen Dialogen, die durch die grausige deutsche Synchro auch nicht besser werden. Action findet kaum statt und wenn doch dann meistens im dunkeln das man auch ja nix erkennen kann. Leider sind die Zombies ja nur nachtaktiv (müssen wohl Vampire als Vorväter gehabt haben). Die Charaktere sind oberflächlich und lieblos und von Schauspielern gespielt, die beim Schultheater-Casting glatt durchgefallen wären.
So jetzt ist der Frust draußen. Ach ja, liebe Mitmenschen macht nicht denselben Fehler wie ich und leiht euch den Film aus (oder kauft ihn sogar), es lohnt sich nicht.

bäh 1/10

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