Nachdem ich schon vor einigen Jahren den Film gesehn habe und eigentlich etwas entäuscht war habe ich mir nach diversen Empfehlungen den Film nocheinmal reingezogen.
Als Gewinner des Slamdancefestivals im Jahr 2007 hat der Film natürlich recht anstädige Vorschusslorbeeren, kann aber die Erwartungen auf keine Fall erfüllen und ich finde den Film im Gegenteil sogar noch schlechter als nach der vorherigen Sichtung... aber mal der Reihe nach, zur Story.
Christoher ist Verkehrspolizist, er hat nicht gerade viele Freunde und ihm wird nichtmal von seiner Katze respektiert. Drei Horrorfilme im Gepäck, will er sich an Halloween einen gemütlichen Filmabend machen. Auf dem Nachhauseweg fliegt ihm jedoch eine Einladung zu einer " Murderparty" zu. Kurzentschlossen bastelt er sich aus Pappe ein Ritterkostüm, backt einen Kürbiskuchen und macht sich auf den Weg zur Fete. Dort angekommen merkt er jedoch schnell das es sich nicht gerade um eine normale Feier handelt. So wird er von einer Gruppe wannabe Künstlern als Geisel genommen und soll Teil eines Kunstprojektes werden was in dem Mord am armen Verkehrspolizisten gipfeln soll.
Regiesseur Jeremy Saulier versucht mit skurillen Charakteren für Kultcharme zu sorgen. Jedoch sind diese leider zu uninsteressant und fangen recht schnell an zu langweilen oder zu nerven. Die Dialoge sind allesamt recht langartmig, viele der Witze gehen unter und nur selten konnte ich mal schmunzeln. Der versuch hier orignell zu sein geht dabei durchaus in die Hose. Einzig die Kostüme der Protagonisten sind recht cool und bieten Hommagen zu Filmen wie Blade Runner, Clockwork orange oder the Warriors. Zu einer Horrorkomödie gehören natürlich auch Splattereffekte, diese sind jedoch recht gut insziniert, kommen aber zu selten zum Einsatz und erst im Showdown geht es etwas rund. Hier ist der Einsatz der Kettensäge als Highlight zu bezeichnen.
Fazit:
Ein trotz kurzer Laufzeit von nur 71 MInuten ( ohne Abspann) recht langatmiger Film der es selten schafft zu unterhalten. Zu wenig Witz, zu wenig Splatter, zu wenig Sympathie für die Darsteller.
Alles in allem kein Film den ich ein weiteres Mal sehen werde.
3 von 10 Punkte