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Scar 3D. Der erste Torture-Slasher in dreidimensionaler Technik. Und wenn das das Paradebeispiel für die neueste Generation des Horrorfilms ist, bleibt es hoffentlich auch beim ersten und letzten Versuch. Denn außer einer Aneinanderreihung von dilettantischen Folterszenen, die zu alledem nicht einmal wirklich derb sind sondern eher den Eindruck vermitteln das man das allgemeine Mainstream-Publikum hier nicht allzu sehr schocken wollte, hat dieses wenig ambitionierte Werk nicht wirklich viel zu bieten, denn selbst die Schlußszene mit dem elektrischen Fuchsschwanz wirkt hier eher wie ein kastriertes High Tension-Finale. Und ich rede hier von der Uncut-Version. Gut, die Darsteller machen ihre Sache recht passabel aber das war es auch schon mit den positiven Punkten. Der Rest ist nichts weiter als harmloses Wellenreiten ohne wirklicher Story, blassen Charakteren und alles mit (nachträglich wohl gemerkt) 3D-Technik aufgepeppt. Wenn schon das Torture-Porn Genre im Sterben liegt kann man vielleicht noch auf den Zug der nächsten Kinogeneration aufspringen.

Nichts Neues also von der Bad-Guy-Front. Vielseher dürften vielleicht noch Argumente finden um sich diese Banane anzutun. Jedem qualitätsbewussten Horrorfreak sei hier allerdings abgeraten. Aber der ganze Spuk hat denn doch etwas Gutes: Nach Sichtung ist das Ding hier auch ganz schnell wieder vergessen.

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