Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

CIA-Agentin Jessica Saunders wird nach Neufundland geschickt, um über die mysteriösen Experimente von Doktor McLean zu berichten. Sie wird in das Team des Doktors eingeschleust und relativ schnell enttarnt. McLean, der an der Schaffung des Lebens durch die Extraktion der Lebensenergie zum Zeitpunkt des Todes arbeitet, verwickelt die junge Frau in einen seiner schaurigen Versuche: Mittels einer Maschine gelingt es McLean, in die Gedankenwelt der Agentin einzudringen und sie zu beeinflussen…

Während Baron von Frankenstein in schmuddeligen, veralteten Kellerlabors an Leichenteilen herumbastelte, arbeitet dieser Mad Scientist in einer klinisch-sterilen Umgebung, die an die Zahnarztpraxis von nebenan erinnert. Und genau in diesem Umstand liegt der dicke Pluspunkt von „Experiment des Grauens“, denn dadurch ist die unverhohlen vorgetragene Kritik an der offensichtlichen Grenzenlosigkeit der Wissenschaft nicht nur Alibifunktion für einen vordergründig spannenden Thriller, sondern wirkt echt und überzeugend. Kein Wunder, denn Co-Drehbuchautor Mike Hodges hatte bereits 1974 mit „Der Killer im Kopf“ einen artverwandten Stoff in genialer Weise aufgeworfen. „Experiment des Grauens“ selbst basiert auf einer Geschichte von Daphne du Maurier. Mit Donald Sutherland, Mimi Kuzyk, Vlasta Vrana, Corin Nemec u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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