Review

Ogre aka Monster Village ist Horror-Trash der unterhaltsamen Natur. Die Storyline selbst besitzt alle Elemente für einen geselligen Partyfilm. Parallelen zu The Village wurden in der OFDb schon angesprochen. Dieser Vergleich hinkt jedoch ein wenig, aber ist ansatzweise vorhanden. Die Computeranimationen im vorliegenden Film haben eine gewaltige Bandbreite, nämlich von „lächerlich“ bis über „putzig“ zu „geht gerade noch und ist amüsant anzusehen“.Entsetzlicherweise ruckeln ein paar Oger-Animationen so sehr, dass sie an die charmanten Handmade-Tricks von Ray Harryhausen erinnern. Allerdings hatte Harryhausen in den 1950er-Jahren seine Blütezeit in der Trickanimation. Trotz der Thematik wirkt das Auftreten des Monsters eher belustigend. Es gibt einige Splatter- und Goresequenzen, die aber eher schwarzhumorig als krass anzusehen sind. Das Finale ist dann recht spannend geraten und bietet reichlich Amüsement für den Genre-Liebhaber. Hat man sich an die kostengünstige Aufmachung gewöhnt, kann man Gefallen an dem Film haben. Die zahlreichen Licht- und Zaubereffekte erinnern ebenfalls an nostalgische Zeiten aus der verstaubten Trickkiste – voll der Brüller! Ich gebe also wohlwollende 6 Punkte und parke den Trashfilm gleich neben einer Bierkiste.
Hirn ausschalten, denn Trash lives!

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