Review

Eine schottische Einheit wird während des zweiten Weltkriegs von japanischen Streitkräften gefangengenommen um eine Eisenbahnlinie zu bauen, mit deren Hilfe eine Invasion auf Indien gestartet werden soll. Der Alltag im Kriegslager wird zur Torture für die jungen Schotten...

"To End all Wars" habe ich mit gemischten Gefühlen verlassen. Zum einen bietet der Filme eine packende Sequenzen in denen das Leiden und die Ausweglosigkeit der POWs erzählt wird, zum anderen fährt der Film allerdings auch so manch unglaublich schmalzige Szene auf, welche die Qualen der Gefangenen, die 30 Minuten lang vorher noch geschildert wurden, einfach zunichte macht, und somit die Grundaussage als auch die Wirkung des Films in Frage stellt und zu nichte macht. Weiterhin sind die Charakterbilder die hier gezeichnet werden teilweise unerträglich dumm, so z.B. der Soldat, der sich kreuzigen lässt damit sein zu Tode verurteilter Kamerad überlebt. Im Gegensatz dazu wirken die Anfreundungsversuche einzelner Schotten mit ihren japanischen Unterdrückern erfrischend und interessant. Der Film kann trotzdem nicht über die vielen Längen hinwegtäuschen, die hier durch Handlungsredundanzen entstehen. So sah ich einen ziemlich zähen Film, der doch durchaus mit einigen Lichtblicken auftrumpfen kann, weshalb ich an dieser Stelle auch eine Empfehlung an alle Freundes des Genres aussprechen will.

5,5 Punkte

Details
Ähnliche Filme