Alle Kurzkommentare


6

Halb Slasher und halb Haunted House Film - und zugleich eine Hommage an die 70er Blaxploitation. Nur richtig funny oder scary wird das Ganze trotzdem nie. Die Figur des Jimmy Bones weist Parallelen zu einem gewissen Freddy K. auf: Ein vor Jahren Gelynchter kehrt als übernatürlicher Rachegeist zurück und tötet nun (u.a.) die Teenagerkinder seiner Mörder, dann ist da dessen verruchtes Haus, bei dem der Keller eine besondere Rolle spielt, und die Trickeffekte sind wild und surreal (wenn auch in einigen digitalen Fällen nicht sonderlich prall). Diese Nähe zu A NIGHTMARE ON ELM STREET war bei New Line Cinema, die ihr Erfolgsrezept gerne immer wieder neu auftischen, aber absehbar. Snoop Dogg mit seinem nur einen einzigen Gesichtsausdruck ist jetzt nicht die nächste Horrorikone, aber als Pimp des Grauens ist er akzeptabel. Seine Höllenwelt mit den lebenden Wänden ist cool. Nur was soll der doofe Wolfshund?

8

So. Wieder einmal ein Sänger, der sich in einem Film versucht. Genau wie bei Ice - T, Coolio und Ice Cube muß ich aber auch Snoop Dogg bestätigen, daß er sich verdammt gut in einem Film macht. Hoffentlich kommt noch mehr von ihm. Die Story des Films selber ist natürlich schon aus unzähligen anderen Filmen bekannt, aber die Umsetzung gefällt mir sehr. Einige nette, ziemlich brutale Effekte machen den Film zu einer runden Sache. Auch die Atmosphäre und der Soundtrack gefallen mir sehr. Eine gelungene Sache. 10 / 10 Punkten

7

Mit "Bones" gelang Regiesseur Ernest R. Dickerson (Ritter der Dämonen) ein ordentlicher und auch spannender Horrorstreifen. Sicherlich ist die Story nicht sooo sonderlich innovativ, wurde aber mit einigen durchgeknallten Ideen versehen (z.B. abgehackte Köpfe, die noch sprechen). Die Darbietung der Schauspieler geht in Ordnung und die Effekte, die teilweise etwas härter sind aber noch lange kein Splatter-Niveau erreichen, sind gut gemacht. Alles in allem ein Film, der sich nicht von der Masse absetzen kann, aber trotzdem besser (und auch härter) ist als so manche andere Veröffentlichung der letzten Zeit. 7 von 10 Punkten.

0

"Bones" hätte durchaus das Potenzial für einen spannenden Horrorfilm gehabt. Geschickte Kamerafahrten, nette Goreeinlagen und eine überzeugende Location können die mangelnde Logik des Drehbuchs (maden- kotzender Hund) jedoch nicht kaschieren. Der Film lässt besonders gegen Ende jede Ernsthaftigkeit missen (redende abgetrennte Köpfe?) und will sich wohl als besonders "hipper" Horrorstreifen in der Masse der heutigen Splatter & Gore Filme profilieren. Snoop Dog sollte sich auf seine wahren "Talente" besinnen anstatt dümmliche Möchtegern-Grusler wie diesen hier zu drehen. Auch für Splatter-Fans nur bedingt empfehlenswert! 3/10 Punkte

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme