Demon Days
(Splendid)
Mit dem Film Demon Days von Regisseur Ernie Barbarash (Cube Zero, Stir of Echoes: the Homecoming) liefert uns die Firma Splendid eine kurzweilige und sehr spannende Mischung aus US- und Japan – Horror.
Eine chinesisch-amerikanische Familie kommt mit ihrem jungen Sohn zwecks einer Beerdigung des Onkels aus Shanghai nach Vancouver. Recht schnell wird klar, dass der Sohn die Gabe besitzt, Geister zu sehen. Seine Mutter hat diese Fähigkeit nur ansatzweise und sehr schwach ausgeprägt, merkt deshalb aber recht schnell, was mit ihrem Sohn los ist, der auf einmal im Haus der Tante immer mehr Erscheinungen sieht, ohne diese einordnen zu können. Je mehr die Mutter diesem Phänomen und seiner Ursache auf den Grund, umso mehr verstrickt sie sich in ein dunkles Familiengeheimnis.
Demon Days ist klassisches Gruselkino. Geschickt eingesetzte Schockmomente treffen auf eine stringent erzählte Geschichte, welche von guten und talentiert- motivierten Darstellern getragen wird. Inhaltliche und visuelle Nähen zu diversen anderen Klassikern des Genres seien hier verziehen, da das Ergebnis einen kurzweiligen und wirklich spannenden Film vorzeigt.
Da der Film mehr auf Grund seiner düsteren Atmosphäre und den klassischen Schreckmomenten arbeitet, sind CGI-Effekte nur punktuell eingesetzt. Diese können aber dann auf ganzer Linie überzeugen.
Die Veröffentlichung aus dem Hause Splendid kann im Bonusteil nur mit einer Trailershow aufwarten. Wer auf gute Horrorfilme abfährt und sich dem asiatischen Flair dabei öffnen kann, der wird mit einem unterhaltsamen, kurzweiligen Gruselschocker belohnt, der das Rad zwar nicht neu erfindet, aber über die gesamte Lauflänge hervorragend unterhält.
CFS