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Hier darf David Cronenberg mal seiner Vorliebe für Autorennen und knatternde Motoren frönen. Country-Rock, Angeber mit Cowboyhüten und kiffende Anhalterinnen in Hotpants: Das Dargebotene ist so entsetzlich weit von Cronenbergs sonstigen Themen und Bildern entfernt wie nur irgendwie denkbar! Gerade darum ist FAST COMPANY auch beim besten Willen für keinen Cronenberg-Fan empfehlenswert. Auch sonst dürfte kaum ein Filmgucker begeistert sein, denn die Geschichte von einem eigensinnigen, alternden Rennfahrer, der sich mit seinem Manager zofft und auf irgendeine neue Benzinformel schwört, wird ohne den geringsten Anflug von Spannung erzählt - und das obwohl hier durchaus mal ein Teilnehmer bei den Mini-Rennen in Lebensgefahr gerät und sein Fahrzeug explodiert! Man hat den Eindruck, einen fürchterlich gealterten TV-Film aus einer längsten vergangenen Epoche zu sehen.