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Der dritte Teil Pasolinis "Trilogie des Lebens" nimmt sich im Orient spielender Episoden an, die durch eine Rahmenhandlung miteinander verknüpft wurden. Anscheinend wollte Pasolini seinerzeit bewusst leichtere Kost seinen ernsten, teils verstörenden Filmen entgegensetzen und setzte auf von religiöser Moral befreite Sexualität als Lebensfreude spendenden Quell, die er auch in diesem Film zur Schau bietet bzw. andeutet. Das ist ehrlich gesagt bisweilen hochgradig albern, dümmlich und auch nicht wirklich erotisch. Inwieweit das Material auf den tatsächlich überlieferten "Geschichten aus 1001 Nacht" basiert, entzieht sich meiner Kenntnis. Das eigentlich Interessante an diesem Film ist für mich der Umstand, dass an Originalschauplätzen im Orient gedreht wurde - und zwar mit filmtechnisch unerfahrenen Einheimischen, die es schaffen, Pasolinis Werk in der Tat so etwas wie natürliche, sympathische Unbedarftheit zu verleihen.

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