Review

Zwei Schmierblatt-Journalisten sind auf der Suche nach einer reißerischen Story. Wie es der Zufall so will, treibt gerade ein Killerclown mit monströsem Hackebeil sein Unwesen in der Nachbarschaft. Die beiden Schnüffler nehmen die blutige Fährte auf, um das Geheimnis des Killerkaspers zu lüften…

100 TEARS – das ist ein sehr, sehr billig produziertes Metzelfilmchen auf B- bis C-Movie-Niveau ohne Sinn und Anspruch. Schauspieler, Sets, Kamera – erweist sich alles als gänzlich nichtig und unansehnlich. Die Story regt zum Wegzappen oder Sekundenschlaf an. Das einzige, was diesen Streifen wenigstens so ansatzweise sehenswert macht, ist sein hoher Splatteranteil. Der Gore fällt zwar einerseits auch relativ billig aus, andererseits aber auch so derb, dass jedem Gorehound das verkrustete Herz vor Freude überschwappten dürfte. Wenn hier gemetzelt wird, dann echt bis der Arzt kommt: es werden Kopfe abgehackt und zerhackt, Gliedmaßen gehen en másse verloren, es wird ausgeweidet, es werden sogar Opfer mit ihren eigenen Gedärmen erwürgt… Besonders krass, als der Harlekin zu Beginn in einem Obdachlosenheim wütet: da sterben in fünf Minuten gut und gern 10 Leute auf diese oder ähnliche Weise.
Wenn aber gerade mal nicht gesplattert wird (und das ist halt doch gut 90% des Films der Fall), ruft der Sandmann. Da kann man dann getrost vorspulen.
Plus Nr. 2: der Killerclown. Und sein überdimensional großes Fleischerbeil – voll brutal, ey!


Handlung: (+)(-)(-)(-)(-)
Spannung: (-)(-)(-)(-)(-)
Splatter: (+)(+)(+)(+)(-)


Fazit:
100 TEARS – nur erträglich mit 100 Beers.

Details
Ähnliche Filme