Review

Lucio Fulci, der Meister des italienischen Billig-Horrors, schickt ein Seglerpärchen, einen Journalisten und die nach ihrem verschollenem Vater suchende Ann auf eine einsame, auf keiner Karte verzeichnete Karibik-Insel, wo die Toten nicht in ihren Gräbern bleiben wollen...

Sonne, Palmen, weißer Sand... und Zombies!
Was mit ein paar schnarchigen Polizei-Recherchen und einem Unterwasser-Zombie recht dämlich und langatmig anfängt, entwickelt sich schnell zu einem echt Kult verdächtigem Zombiefilm mit vielen äußerst sehenswerten Splatterszenen: Die Kehlenbisse sind blutig, die Kopfschüsse "hirnig", und wenn ich jetzt "Holzsplitter" und "Auge" sag', dann dürfte oder besser sollte jeder, der sich selbst als Zombie-Kenner betitlet, wissen, was gemeint ist.

Splatter-mäßig geht hier also so einiges. Die Effekte sind darüber hinaus auch erste Sahne und das nicht nur aus damaliger, sondern auch aus heutiger Sicht.
Die Zombies sind außerdem schön träge, schleichen schlafwandlerisch und mit gesengtem Haupt umher und machen an Lahmarschigkeit fast schon den "Reitenden Leichen" Konkurrenz.
Die Zombie-Masken sind zwar leicht trashig, insgesamt aber schon sehr gelungen und man sieht sogar mal ein paar Würmer in den Augenhöhlen krabbeln.
Fehlt nur noch ein stimmiger, schauriger Synthi-Score und der Kult-Charakter ist nahezu perfekt.

Fazit:
Klassisches und schön brutales Zombiefilmchen im Stile von "Zombies unter Kannibalen", "Hölle der lebenden Toten", "Porno Holocaust" und anderen Südsee-Zombiefilmen, das jeder Fan von lebenden Toten eigentlich kennen sollte.
Einer von Fulcis Besten!

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