Es verging nicht viel Zeit nach dem Meilenstein der Zombiefilmgeschichte "Dawn of the Dead" als ein würdiger Vertreter aus dem Hause "Fulci" sich in die Reihe der besten Zombiefilme ever einreihte.
Natürlich wird dieser (wie viele andere Filme des selben Genres) mit Dawn of the Dead verglichen, das wird man auch 30 Jahre später nicht ändern können. Doch ein Vergleich heisst ja nicht immer, dass der Film wirklich schlechter ist als der verglichene Kultfilm.
Beginn:
Woodoo schafft es wie nur wenige Zombiefilme den Zuschauer von der ersten Sekunde an zu fesseln. Langeweile? Langathmig zu beginn? Fehlanzeige! Gleich von beginn an wird man mit dem "was ist denn hier los?"-Gefühl konfrontiert, das erst recht spät nachlässt.
Story:
Viel möchte ich nicht verraten, aber für einen Zombiefilm durchaus gelungen, wenn auch nicht das große Plus des Films.
Effekte:
Trotz der sehr geringen finanziellen Möglichkeiten (knapp 1 Millionen) können sich die Effekte sehen lassen. Wieder einmal Fulci-typische Tode die mit wenig Mitteln auskommen, aber schockierend wirken.
Location:
In Filmen gehe ich eigentlich garnicht bis kaum auf die Locations ein, aber dieser Film ist es echt wert! Der Film spielt hauptsächlich auf einer Insel (wie der Titel schon vermuten lässt). Mal etwas anderes als ein Einkaufszentrum oder diverse andere Einrichtungen bzw. Großstädte.
Fazit:
Schauspielerisch wie storymäßig mittelmaß bis okay, aber das Besondere Flair des Films + Fulci Effekte + Fulci-Stil = Ganz großes Zombiekino!
Einer der besten Zombiefilme und einer der besten Fulcifilme sowieso...
Und schon allein wegen der letzten Szene/Einstellung (ich sage nur Zombies und Brücke) sehr lohnenswert! 9,5/10