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Eine junge Frau versucht mit Hilfe eines Reporters, ihren verschwundenen Vater wiederzufinden. Die Spur führt zu einer kleinen Insel, auf der durch Voodoo-Zauber Tote wieder lebendig werden.
Fulcis Zombieschocker ist einer der besseren Vertreter des italienischen Exploitation-Horrors, denn die Geschichte ist trotz der unausgegorenen Charaktere (und der typischen miserablen deutschen Synchro!) einigermassen straff erzählt und kann über die volle Distanz gut unterhalten - besonders natürlich zum Ende hin, wenn die Effektecrew sich nochmal richtig austoben darf. Aber auch im Vorfeld dürfen einige bisweilen unappetitliche Szenen bewundert werden (beispielsweise die Ausweidung der Frau des Doktors), die zwar billig wirken, aber trotzdem recht ansehnlich sind.
Atmosphärisch wird es ebenfalls erst zum Ende so richtig, wenn sich Zahl der Zombies langsam vervielfacht und die letzten Überlebenen sich in altbekannter Manier in einer alten Krankenstation verschanzen und sich mit den Untoten einen schön gefilmten, aber vergleichsweise unspektakulären Kampf liefern.
Sehr düster auch das Ende, dass einen faden Nachgeschmack hinterlässt und beinahe Endzeitstimmung aufkommen lässt.
Als Atmosphäre-Killer kann man hier ohne Zweifel die Filmmusik bezeichnen - nervtötendes Syntie-Gedudel, dass zum Geschehen einfach nicht passen mag - auch wenn zumindest das Maintheme ganz passabel klingt.

Italo-Zombie-Horror mit reichlich derben Effekten und grandiosem Finale.

7/10

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