23 Jahre nach der Serie "Kobra übernehmen sie" erfolgte mit Tom Cruise in der Hauptrolle die Premiere auf der großen Kinoleinwand.
Heraus kam dabei ein großer Kassenhit und der Startschuss einer Franchise welche es inzwischen auf 6 Teile bringt
Gerade ein Vergleich zwischen dem ersten sowie dem letzten Teil zeigt dabei einen eklatanten Unterschied
Ist die Mission Impossible Serie inzwischen für hervorragende Action-Sequenzen bekannt so kommt Teil 1 noch als klassischer Agenten-Thriller daher bei der jene Sequenzen eine eher untergeordnete Rolle spielen
Cruise spielt dabei den IMF Agenten Ethan Hunt, welcher mit einem Team von Spezialisten den Auftrag bekommt einen Verräter aus den eigenen Reihen der CIA zu überführen
Allerdings geht der Einsatz furchtbar schief und Hunt überlebt scheinbar als einziger
Geschockt meldet er sich darauf hin bei seinem Vorgesetzten und erfährt das es sich in Wirklichkeit um eine Maulwurfsjagt gehandelt hat
Da Hunt als einziger überlebt hat fällt der Verdacht auf ihm
Verzweifelt flieht Hunt. Von den eigenen Leuten gejagt macht sich dieser auf die Suche nach dem wirklichen Verräter
Einen gelungenen aber bei weiten nicht perfekten Einstand feiert die Mission Impossible Serie mit dem ersten Teil.
Spannung wird dabei ohne Zweifel geboten. Vor allem die Sequenzen beim Einbuch in das CIA Hauptquartier oder das Finale auf dem TGV sind nach wie vor hervorragendes Spannungskino
Dennoch wäre mehr davon möglich gewesen da der Film mehr Tempo durchaus vertragen könnte
Dazu ist die finale Wendung, bei wem es sich letztendlich um den Verräter handelt als erfahrener Filmfan leicht zu erahnen.
Spoiler!!! Zumal die Wandlung von Phelps, in der originalen Serie immerhin der Hauptheld, zum Bösewicht von nicht wenigen kritisiert wurde. Spoiler Ende!!!
Ohnehin haben Film Serie und Film nur wenig gemeinsam.
Auch wenn ich selbst die originale Serie nur bedingt kenne ging es doch in dieser um das Zusammenspiel von freiberuflichen Geheimagenten.
Mission Impossible ist dagegen vor allem eine Tom Cruise Show.
Auch wenn dieser keine schlechte Leistung zeigt so wäre etwas mehr Raum für die restlichen Charaktere wünschenswert gewesen.
So bleibt zum Schluss ein durchaus spannender Agententhriller der aber definitiv Luft nach oben lässt.
Deswegen unter dem Strich 7 Punkte