Review

Cube
Aber Hallo … Na das ist doch mal ne echte Filmgranate!
„Vincenzo Natali“ hat es 1997 geschafft einen Film zu drehen der, den Filmfans einen Wow-Surprise-Effect bescherte. Eine Filmidee zu schaffen, die es vorher nicht gegeben hat. Das ist Filmkunst und echte Kreativität. Respekt!

Story:
Ein riesiger Würfel, in dem verschiedenfarbige Räume sind und in diesen, 6 verschiedene Charaktere einen Ausgang suchen. Behindert werden diese durch tödliche Fallen, die in manchen Räumen installiert sind. Was das bedeutet ist klar. Psychostress pur …

Was für ein genialer Film. Mit einer wirklich ganz simplen Story, die im Prinzip nur 6 Leute zeigt, die einen Ausgang aus einem Würfel Labyrinth suchen, so etwas grandios auszuschmücken ist fantastisch. Der Film baut von Anfang bis Ende Spannung auf und hält diese. Die Atmosphäre ist eben so gigantisch und wirkt emotional auf ganzer Ebene. Dadurch, dass das Ganze mit Geheimnissen ausgestattet ist, gibt es noch den Zusatzkick. Als Zuschauer ist man fast im Geschehen dabei.

Die schauspielerische Leistung ist absolut in Ordnung, doch wurde hier auch nicht zuviel abverlangt. Einziger Schwierigkeitsgrad war es, die Rolle authentisch zu spielen, sodass der „Psychoterror“ deutlich wird. Sehr schnell wird man die Figur um den Polizisten „Quentin“ (Maurice Dean Wint) als Antipathieträger sehen, der in der Tat etwas nervig ist.

Das Szenario im „Cube“ ist dermaßen ausgestattet mit einer Atmosphäre, die wirklich Wahnsinn ist. Allein die Szenen, wo die Schleusentür geöffnet wird, in den leeren neuen Raum geschaut wird und dieses „mechanische Windsäuseln“ zu hören ist, bietet Spannung pur.

Dieser Streifen wird einen im Gedächtnis bleiben und wer den noch nicht kennt, eine absolute Empfehlung. Denn der lohnt sich mal richtig und macht riesen Spaß. Mit wenig Budget und dafür viel Kreativität kann man Meisterwerke schaffen. Hier ist der Beweis. Kein aufwendig produzierter Mist von der Stange, sondern was völlig Neues was prägend wirkt. Nebenbei bietet er noch philosophische Fragen auf, über die man sich durchaus mal Gedanken machen kann.

Diesen Film kann man kaum in Worte fassen, den muss man selbst erleben.

Fazit:
Na, eine absolute Empfehlung für die, die mal was anderes sehen wollen. Von mir ganz klar und berechtigte 10/10

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