... in die bis dato schlimmste Krise der Nachkriegszeit: Die linksradikale Terrororganisation "RAF" entführt zunächst Arbeitgeberpräsident Hans-Martin Schleyer und wenige Wochen später die Lufthansa-Maschine "Landshut", um so die im Hochsicherheitstrakt von Stammheim inhaftierten RAF-Mitglieder Gudrun Ensslin, Andreas Baader, Jan-Carl Raspe und Irmgard Möller freizupressen. "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust schildert zusammen mit Helmar Büchel nicht nur den Ablauf der Ereignisse des "Deutschen Herbsts" 1977, sondern erörtert auch die Ursprünge der RAF-Bewegung, die bis ins Jahr 1967 zurückreichen, als die Studentenbewegung mit dem Tod Benno Ohnesorgs ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Neben zahlreichen prominenten Zeitzeugen, darunter auch Altkanzler Helmut Schmidt, kommen in Interviews auch ehemalige Terroristen zu Wort und schildern, wie sie die damalige Zeit erlebt haben.