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Ein weiterer japanischer Pseudo-Bikerexploiter, der es fertig bringt, japanische Frauen in Leder nahezu komplett unerotisch rüberzubringen - auch eine Leistung. Die paar Tanten in ihren roten Stramplern geben keine allzu beeindruckende weibliche Motorradbande ab: Sie knattern zwar mit ihren Öfen durch die Gegend, doch in Gefangenschaft flennen sie teilweise und bei Kämpfen zeigen sie schnell Furcht. Und dann dieses klischeehafte Sterben (wie ein Einschlafen) in den Armen von Freunden. Rührend ist allenfalls, wie nett sich die Kleinkriminellen um ihren dunkelhäutigen englischsprachigen Gast kümmern und ihm zur Flucht aus dem Land verhelfen. Zu Ansätzen eines Drogenthrillers gesellen sich Elemente der Softsexklamotte und eine Prise Western (die Saloon-artige Kneipe). Einen laschen Auftakt im Frauenknast gibt es auch.