Ray Liotta ist schon einer meiner Liebslingsschauspieler auf dem "Abgekrachten-Existenzen" Niveau, doch dieser Schinken ist verschwendetes Geld. Liotta spielt einen Haeftling, der einen Mord begangen haben soll, doch bei der Stewardess spielt er den Gentleman und macht auch sonst vor einem Flirt nicht halt. Er wirkt also wie der sympathische Kerl von nebenan, den man auch mal gerne zum Essen einladen wuerde. Als das Flugzeug jedoch in Turbulenzen geraet (siehe den sehr originellen Titel), und im Flugzeug das totale Chaos ausbricht, kommt Liotta frei. Jetzt zeigt er sein wahres Gesicht, erschiesst den Captain und Co-Piloten, und torkelt schreiend und ausser sich durchs Flugzeug, sich seine Deppenbirne oft und ueberall anstossend. Nur eine Person kann den Geisteskranken stoppen: die knusprige Stewardess. Erst will der anscheinend voellig heruntergekommene Liotta sie erwuergen (pfui!), dann muss sie ihn auch noch ordentlich mit Blei vollpusten, denn dieser Schmuddelmime gibt nicht auf. Um dem Unsinn eine Krone aufzusetzen, landet die Stewardess mit Hilfe des Towers die Boing auch noch ohne Kratzer. Selten so gelacht. Was soll ueber diesen Film noch gesagt werden? Das Einzige was einen rettet, ist die knusprige und attraktive Stewardess. Liotta spielt den Hampelmann, und bekommt wohlverdient einen in die Birne. Geld- und Zeitverschwendung, weil es sich hier um einen neuntklassigen Actionfilm handelt, der sein Set in einem wackelnden Flugzeug waehlt. Nicht originell, aber Liotta kriegt keine anderen Rollen. Ich rate ab ( und alle Filme mit Ray Liotta auch!)