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Das Jahr neigt sich wieder langsam dem Ende zu und pünktlich zum Jahresausklang kommt wie schon die Jahre zuvor ein weiterer Teil einer beliebten Filmreihe auf DVD heraus. Die Rede ist natürlich von „American Pie“, dessen mittlerweile fünfter Aufguss in den Handel und in die Videotheken kommt. Boten die Vorgänger schon kräftige Sauereien, so setzt „American Pie präsentiert: Die College-Clique“ noch gehörig einen drauf. Aber dazu später mehr.

Story: Die Geschichte setzt ein Jahr später an die Ereignisse von „American Pie 5“ ein. Erik Stifler und ein Kumpel Cooze gehen nun aufs College und wollen natürlich auch in eine Studentenverbindung. Da bietet sich natürlich die Beta Verbindung an, ist da ja schon Eriks Cousin Dwight Mitglied. So müssen Erik, Cooze und 2 weitere Anwärter eine ganze Reihe von Aufnahmeprüfungen über sich ergehen lassen, was sich nicht immer als ganz einfach rausstellt. Zusätzlich gibt es noch Probleme mit der Verbindung der Geeks und die Rivalität zwischen dem Geek-Haus und dem Beta-Haus endet in eine Art olympische Spiele in denen es um alles oder nichts geht…

Zu allererst muss man Regisseur Andrew Waller hoch anrechnen, dass er versucht Kontinuität in die Reihe zubringen und nicht einfach wieder 1 oder 2 neue Mitglieder der Stifler Familie einführt. Denn so dürften Erik und Dwight Stifler wieder ran, welche ja bereits in „The Naked Mile“ die beiden Hauptprotagonisten waren. Auch Jims Dad ist wieder mit von der Partie. Denn Mr. Levinstein steht den beiden Stiflers mit guten Ratschlägen zur Seite und darf am Ende noch die Leitung der olympischen Spiele übernehmen.

Doch nun zu den bereits anfangs erwähnten Sauereien. Hier lässt nämlich Teil 6 nichts, aber auch gar nichts aus und die Grenzen des guten Geschmacks werden bis aufs äußerste ausgelotet: Es wird sich gegenseitig angekotzt, es gibt She-Male Träume, russisches Roulette mit Pferdesperma, Vollgespritzte Teddybären und einen Nerd der sich an ein Schaf vergeht. Vor allen letzteres dürfte die FSK wohl dazu bewogen zu haben dem Film das KJ Siegel aufzudrücken. Eine Ehre was nur wirklich selten einer Komödie zu Teil wird. Auch der restliche Humor befindet sich weit unterhalb Gürtellinie. Birgt aber einige kräftige Lacher, wenn auch die Gagrate nicht mehr ganz so dicht ist wie bei der Kinotrilogie.

Selbstverständlich darf auch der Sex nicht fehlen und in diesem Punkt weiß der Film nicht zu enttäuschen. Denn es vergehen kaum 5 Minuten in denen nicht gevögelt wird oder irgendein Mädel ihre nackten Brüste präsentiert. Die Nacktszenen nehmen einen enormen Anteil ein und stellen in diesem Punkt schon fast „The Naked Mile“ in den Schatten. Quasi Titten soweit das Auge reicht. Und ja: „I love the smell of boobies in the morning“ um es mit Dwights Worten zu sagen.

Was soll man abschließend noch groß sagen? „American Pie präsentiert: Die College-Clique“ ist sicherlich kein Referenzwerk, aber verdammt, der Film macht einfach Spaß. Wenn man also schon Gefallen an den DTV-Vorgängern hatte, keinen sonderlich großen Wert auf schauspielerische Leistungen legt, eine Vorliebe für deftigen Humor hat und gern hübsche nackte Mädchen anguckt wird mit dem neusten Sequel seinen Spaß haben.

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