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Ein Untier, das die Feierlichkeiten zum 4. Juli, dem US-Nationalfeiertag, stören könnte - das ist nicht neu. Und wenn die riesige Kreatur auch noch New York bedroht, dann gelten eh ganz andere Maßstäbe (s. King Kong). Legendär lachhaft ist die Szene, in der der Oktopus der Freiheitsstatue den Kopf abreißt; Doch die findet nicht etwa im Finale statt, sondern erweist sich als bloßer Alptraum des Helden! Immerhin wird auf CGI-Tentakel verzichtet, so dass Attrappen aus Gummi von den Akteuren angefasst werden können und diese richtig umwickeln. Da hören die guten Nachrichten aber bereits auf, denn die gelb leuchtenden Augen des Viehs sind umso schlechter gemacht. Ansonsten haben wir es mit den üblichen Charakteren eines Tierhorrors zu tun: die neugierige Reporterin, der uneinsichtige Bügermeister, die Kinder in Gefahr. Aber dass die Polizeidetektive auch alle Profitaucher sind, das ist schon ungewöhnlich.

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Halt ein Nu Image-Film. Eigentlich alles sehr solide, bis auf einige holprige Dialoge und billig wirkende Effekte. Michael Reilly Burke und Fredric Lane als Cop-Duo fand ich ganz sympathisch. Der Beginn des Streifens ist recht spannend inszeniert, dann zieht sich das Ganze bis zum Ende hin etwas. Sowas sage ich nicht oft, aber der Film hätte ruhig etwas kürzer sein können. Horror ist das auch nicht wirklich, eher ein Copfilm mit Fantasyeinschlag. Als solides Futter für den B-Moviefan eine 5/10, ist auch für Mainstreamseher goutierbar.

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Ach du liebe Güte, Octopus 1 hatte ja noch irgendetwas, das mir (als jemand der Kraken extremst interessant und furchteinflößend empfindet) gefallen hat. Teil 2 jedoch ist langweilig, berechbar und tricktechnisch auch nicht viel besser als die ziemlich genialen Godzilla Streifen. Auch vom Octopus kriegt man außer ab und an mal ein paar Armen und nem fiesen Auge nicht viel zu sehen. Fazit: Da guck ich lieber das 30. Mal nen Godzilla Streifen als diesen Schrott hier. Da gibts wesentlich mehr Fun.

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