Review

Die Geschichte von Fulltime Killer wirkt auf den ersten Blick wie ein Abklatsch von Assassins und wer selbigen Film mit Sylvester Stallon und Antonio Banderas kennt wird wohl schon recht früh im Film auf so manches Geheimnis kommen was erst später offenbart wird. Besonders was es mit Toks Bruder auf sich hat ist eigentlich sofort klar nachdem man von dessen Existenz erfährt.
Etwas überraschender kommt da schon die Sache mit Os alte Putzfrau, aber auch hier vermutet man schon vor der eigentlichen Aufklärung was Sache ist.
Der Film verheimlicht seine Inspirationsquellen aber auch gar nicht und so plaudert Tok ganz offen darüber woher er die Ideen nimmt nach denen er eine Aufträge inszeniert.
Dennoch kann mich die Geschichte nicht wirklich so begeistern. Sie ist wenig innovativ und wie schon gesagt leider doch zu vorhersehbar.
Begeistern kann mich dafür aber die Optik des Films, denn die stimmt eigentlich von Vorn bis Hinten. Besonders die Aufträge der beiden Killer und auch sämtliche weiteren Gunfights sind sehr schön inszeniert und sehen einfach nur cool aus. Besonders wenn O und Chin aus dem von Polizisten umstellten Haus fliehen oder die letzte Schießerei zwischen Tok und O in einer dunklen Fabrikhalle, die Tok dem Spiel Metal Slug angepasst hat, sind einfach schönes Eyecandy.
Weniger gelungen hingegen ist dann wieder der Ausflug auf Tarantinogefilde, wenn Tok Chin im Kino seine Vorliebe für Trailer erklärt. Gut gedacht, aber irgendwie wirkt es einfach zu flach. Der Witz und die Coolness kommt einfach nicht so rüber.
Im Großen und Ganzen bleibt Fulltime Killer trotz einiger Schwächen aber doch ein sehr unterhaltsamer Film, der halt eher etwas für Partyabende ist. Wer HK-Action a la Woo mag ist mit Fulltime Killer bestimmt nicht schlecht bedient.

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