Story:
O, von Beruf Auftragskiller und die Nummer 1 in seiner Branche, verrichtet einsam seinen Job. Den einzigen Kontakt den er pflegt ist der zu Chin, einer hübschen Haushälterin. Auf der anderen Seite: der durchgeknallte Killer Tok, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, O von seinem Thron zu stossen. Er lernt auch sogleich Chin kennen, und es scheint so, als ob alles auf einen letzten, alles entscheidenden Showdown hinausläuft.
Kritik:
Fulltime Killer überzeugt vor allem durch die wirklich gelungen inszenierten Actionszenen und die beiden Hauptdarsteller Andy Lau und Takashi Sorimachi. Die beiden spielen ihre Rollen als Profikiller äußerst cool und dennoch charmant, auch wenn ihre Charaktere ruhig etwas mehr Hintergrundinfos vertragen hätten. Da wird z.B. die Person von Kelly Lin besser charakterisiert. Nett fand ich aber die Idee, dass Andy Laus Charakter Tok auch ein Actionfilmliebhaber ist. Aber es schien mir dann im Laufe des Films eh so, dass Regisseur Johnnie To lieber einen schnellen Filmen ohne großartige Längen und Tiefgang zu produzieren, der auch den ansonsten lieber Hollywood-Action-Fan gefallen mag. Dies gelingt wie eingangs erwähnt sehr gut durch die Actionszenen. Diese werden durch turbulente Schiessereien erzeugt. Verfolgungsjagden mit Auto gibt es nicht. Explosionen sind Mangelware. Warum aber sind die Szenen dann so toll? Das liegt an der innovativen und schönen Kameraführung sowie den exzellenten Einsatz der Zeitlupe. Ein paar Überraschungen hat die ansonsten eher durchschnittliche Story auch zu bieten, welche aber ruhig etwas mehr Spannung und Pepp benötigt hätte.
Insgesamt also ein überdurchschnittlicher Actionstreifen, der allerdings einiges an Potential verschenkt hat und nach der interessanten Filmbeschreibung und Cast meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. Der Film ist zwar sehenswert, aber das asiatische Kino hat auch in diesem Genre bessere Filme zu bieten.
6/10