Die Siebziger waren definitiv das Jahrzehnt, in dem die Filmeindustrie massenweise Zombie ( sogenannte Splatter Movies ) auf den Markt warf.
Eine der erfolgreichsten, wenn nicht der Populärste, war die Zombie Reihe. Unter anderem auch Dawn Of The Dead.
Story:
Die TV-Arbeiterin Francine und deren Freund Steven wollen aus der Großstadt fliehen. Längst haben sie erkannt, dass die Maßnahmen, die gegen die anwachsende Zahl der Zombies durchgeführt werden, zu spät sind.
Zu groß ist die Zahl der Untoten und zu klein die derjenigen, die noch normal sind.
Zusammen mit den zwei Polizisten Peter und Roger wollen sie den Staat, per Helikopter verlassen, ohne zu wissen wohin.
Nach einiger Zeit machen sie eine Zwischenlandung auf einem Kaufhausdach.
Nach der Inspektion des Kaufhauses, beschließen sie eine Weile an diesem Ort zu verbringen, weil sie dort alles lebensnotwendige haben.
Doch schon bald tauchen tötungslustige Biker auf und machen Jagd auf die Zombies.
Durch die Schießereien können die Zombies in das Gebäude eindringen. Zusätzlich werden noch hunderte von ihnen durch den Lärm angelockt.
Für die vier Flüchtigen beginnt ein Kampf gegen zwei Fronten.
Dawn of the dead ist zweifelsohne der Zombie-Kultfilm schlechthin, und dabei ist er so einfach gemacht.
Der Splatter knüpft direkt an den vorangegangenen Film an. Man steigt also gleich voll in den Film ein. Auch besitzt er ein offenes Ende, was einen guten Horrorfilm ausmachen sollte.
Wie gesagt fällt Dawn Of The Dead in die Kategorie Splatter, und dass zurecht. Der Film wird von Szenen bestimmt, in denen Menschen gefressen und Zombies zerschossen werden.
Manche Szenen sind sogar für hartgesonnene Fans noch ekelerregend.
Nicht zuletzt fehlt es dem Film an Spannung. Diese ist im ganzen Film präsent. Die menschenleeren Schauplätze, sowie die Gänsehaut verursachende Musik, die düster und nervenzerfetzend zugleich ist, tragen zur Spannung bei.
Dennoch, und das ist auch gut so, ist Dawn Of The Dead kein hirnloser Splatter, indem es nur ums metzeln geht. Die Handlung ist zwar nicht verzwickt oder klug durchdacht, dennoch wirken Tatsachen wie z.B. dass ein Virus umgeht, das Tote auferstehen lässt, und dass alle Menschen betroffen werden können, ziemlich stark. Vor allem die Einsamkeit in der sich die normalen Menschen befinden ist recht gut gelungen.
Trotz der Tatsache, dass der Film einfach nur krank ist, weckt er Freude auf die anderen Teile und Filme des gleichen Genres. Aber es ist Vorsicht geboten, denn nicht alles was Splattet ist gut.
Auch nicht schlecht ist, dass die Besetzung der Charaktere nicht von Stars gespielt wurden, denn das würde dem Film einiges an Atmosphäre stehlen.
Man stelle sich mal Roger Moore in der Rolle des vor, oder Charlten Heston.
Fazit:
Klasse Horrorsplatter, mit einem starken Schuss Endzeit-Stimmung, bei dem keine Zeit zum Atmen bleibt.