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Der größte und beste Zombiefilm aller Zeiten! George A. Romeros Dawn of the Dead ist einer der Meilensteine des Horrorgenres und übertrifft auch dessen Vorgänger.

Nicht nur atemberaubende Splattereinlagen von Tom Savini (Freitag der 13.) sorgen für Spannung und Klasse, sondern auch Stimmung und Story passen hier perfekt! Wir sind es normalerweise gewohnt bei Zombiefilmen nur platte Handlungen zu sehen, aber bei diesem hier ist die Story hochspannend.

Der ganze Film hat eine zu tiefst düstere Stimmung. Die Musik sorgt dafür, dass der Kinosessel zum elektrischen Stuhl wird!

Auch mit seinem Vorgänger und Nachfolger schaffte Romero absolute Kultfilme. Heute noch wird er als Zombiegott und Vater dieser Zeit angesprochen.

Hintergrund:
Die Splatterszenen inszenierte natürlich kein geringerer als Tom Savini. Savini, der Meister der Make-up Effects, ist oder war zuständig für Filme wie Freitag der 13., Nightmare 5, Maniac, Texas Chainsaw Massacre 2, etc.

Er gilt als Pionier in diesem Gebiet, und gibt als einziger weltweit "Unterricht". Jährlich bildet er nur ein oder zwei aus. Auch heute noch wird die Splatterhandhabung in keiner Filmschule gelehrt.

Tom, ein enger Freund von Romero, spielt in Dawn den Motorbiker aus der Plünderergang und beweißt somit, dass er seine Schauspielkunst nicht verlernt hat. Außerdem ist er bei Dawn als Stuntman aktiv. Savini drehte in den 90ern das Remake zu Romeros ersten Zombiestreifen.

Nach dem Zombiekultschocker "Night of the living dead", 1968, schaffte Romero mit Dawn den Höhepunkt seiner Zombiesaga. Er führte in diesem Meisterstück Regie, schrieb es selbst, war Cuter und besetzte sogar eine kleine Anfangsrolle als "Regisseur".

Romero mietete in Pittsburgh (Pennsylvania) ein 8 Mio. Dollar Einkaufszentrum. Er durfte täglich von etwa 21 Uhr bis 7 Uhr morgens drehen, dann musste die ganze Crew samt ihrer Ausrüstung den Abgang machen, da wieder der normale Betrieb anfing. Was das für ein Aufwand war, kann man sich vorstellen. Romero drehte oft mit bis zu 300 Schauspielern in einer Nacht, die natürlich alle Zombies spielten.

Sein selbstgeschriebenes Drehbuch dauerte allerdings 253 Minuten, musste natürlich gekürzt werden. Man kam dann zu unterschiedlichen Fassungen. Die Euro-Fassung von Dawn dauert 116 Minuten.

In den USA gibt es eine Variante, die "Theatrical Uncut", mit einer Länge von 128 min auf DVD.

Nun, in Europa kam vor kurzem die weltweit längste Fassung heraus, mit einer Länge von 156 min. In dieser Filmfassung ist alles drin!! Diese musste nachsynchronisiert werden, die Firma Astro machte sich die Arbeit.

Neben Romero, führte auch der bekannte italienische Regisseur Dario Argento an Dawn Regie. Dies war wahrscheinlich der Grund, dass die italienische Fassung nicht "Romeros Dawn of the Dead" hieß, sondern "Argentos Dawn of the Dead".

Zu den berühmtesten Werken Argentos gehören "Aura", "Profondo Rosso", "Dämonen 1&2", etc.

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