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PM Entertainment Group wollte mit dieser Mischung aus Familien- und Martial-Arts-Film ein jüngeres Publikum erreichen.

Zwei Geschwister besuchen ihren versoffenen, spielsüchtigen Onkel, der als Dauerloser natürlich Spielschulden bei Gangstern hat.

Daher kann der Junge, ein Karate-Ass, alle zehn Minuten ein paar Bösewichte verkloppen, während seine Schwester nett aussieht und sich in einen Schönling verliebt. Dass der Junge ständig davon redet, dass er ein Ninja sei, aber keiner ist, liegt wohl daran, dass man neben dem Karate Kid (1984) auch das 3 Ninja Kids (1992) Publikum ansprechen wollte.

Der Junge hat offensichtlich einen Martial-Arts-Hintergrund und macht seine Sache gut, wobei die solide Choreografie natürlich nie kaschieren kann, dass die Erwachsenen, körperlich überlegenen Gegner ordentlich mitspielen müssen, damit der Kampf halbwegs glaubhaft wirkt. Am Ende taucht auch das Idol des Jungen auf: Don "The Dragon" Wilson, und alle sind glücklich. Trotz der Orientierung auf eine kindliche Zielgruppe wird hier nette Unterhaltung ohne peinlichen Nervfaktor geboten. Da kann man einige Logiklöcher und die erwartbar stereotypen Charaktere ohne Weiteres akzeptieren.

Wer eine echte Actiongranate mit Kids sehen will, sollte sich hingegen Lucky Kids – Kampf gegen Black Killer (1986) ansehen.

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