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Ein Sendemast steht im Mittelpunkt dieses starken Films. Auf ihm ist vor drei Jahren ein Junge abgestuerzt, und die halbstarken Brueder der kleinen Stadt wollen den Mast an dessen Todestag besteigen.
Dies ist aber nur der Aufhaenger, denn die Story dreht sich um Danny Himes (Gregory Smith), der mit seinem Vater und seiner Schwester zusammen wohnt, und bei einem Pfeil und Bogenwettschiessen beinahe den alten, sterbenskranken Nachbarn (oskarverdaechtige Rolle fuer John Hurt) in den Arm schiesst. Beide kommen sich naeher, und als Danny sich um den alten kuemmert, der am liebsten schon jetzt aus dem Leben scheiden wuerde, entsteht eine Freundschaft der besonderen Art. Danny's Vater moechte, das Danny sich um den alten Mann kuemmert, und dieser hilft Danny den Turm auf eine besondere Art zu "erklimmen".
Das klingt wie eine typische amerikanische Geschichte vom Erwachsenwerden, ist es auch. Aber die Art, wie dies umgesetz wurde, ist so schoen, das die Zeit wie im Fluge vergeht. Auf humorvolle Art wird das Leben einiger Menschen geschildert: vom Pfarrer, der sich die "Moepse" der huebschen Nachbarin anguckt, und, erwischt von Danny, kniend den Herrn um Vergebung bittet. Am besten aber spielt John Hurt. Seine Verkoerperung des alten Haudegens, der die Welt kennt und als Mann sterben moechte, dabei immer den Whisky am Mund, ist so hervorragend, dabei dabei ohne Oberlehrerfinger, das es ein Vergnuegen ist, ihm dabei zuzusehen. Als er am Ende stirbt, wird nich wie sonst auf moralisch gemacht, sein Tod ist eher etwas natuehrliches, ein Uebergang des alten Mannes auf Danny: ein neuer Lebensabschnitt. Ein herrlicher Film und grosses Erzaehlkino. Herausragend.

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