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Harrison Ford wird wegen des Mordes an seiner Frau, die er nicht getötet hat, zum Tode verurteilt, kann aber beim Gefangenen-Transport fliehen und versucht, obwohl er vom U.S. Marshall Tommy Lee Jones gejagt wird, den Mörder seiner Frau zu finden.
Die Story ist simpel aber schlüssig und enthält einige, durchaus spannungsteigernde Wendungen und ein unvorhersehbares Ende.
Auf der Flucht gehört auf jeden Fall zu den Filmen, die auch ohne eine geniale Handlung oder große Action-Sequnzen gut unterhalten können. Der Anfang und der Mittelteil sind gut und sehr spannend gelungen, wobei es zum Ende hin doch etwas eintönig ist, zumal die finale Wendung auch genialer hätte sein können.
Die Charaktere ensprechen dem Klischee, erfüllen ihren Zweck aber hervorragend. Ford ist der liebende und gute Ehemann, der wirklich alles tut, um das Verbrechen an seiner Frau aufzuklären, Jones ist ein bissiger und ehrgeiziger Polizist, der stellenweise zu selbstverliebt wirkt.
Es gibt wenige Action-Szenen, aber die, die es gibt sind nicht schlecht und steigern die Spannung.
Harrison Ford spielt solide, Tommy Lee Jones spielt gut, aber den Oscar, den er für die Rolle bekommen hat, hätte ich ihm nicht gegeben. In Doppelmord und dem Sequel "auf der Jagd" zeigt er, dass solche Rollen einfach zu ihm passen.
Zusammenfassend ist "auf der Flucht" ein spannender Thriller mit überschaubarer Handlung und guten Darstellern, der zum Ende hin leider etwas langatmig wird.

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