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Der ansonsten auf Softsex-Filmchen spezialisierte Max Pecas liefert hier überaschenderweise einen beinharten, schmierigen und in der zweiten Hälfte packenden Selbstjustiz-Streifen ab, der in Punkto Härte zumindest in der uncut-Fassung wohl nur noch von völlig überzogenen Schockern wie "Ich spuck auf Dein Grab" übertroffen wird: es werden Hände abgehackt, Augen ausgestochen und eine Prostituierte mit einer zerbrochenen Flasche bearbeitet. Die deutsche Synchro passt zum schmuddeligen Charakter des Streifens, bei dem nicht nur die Gangster sterben wie die Fliegen sondern gleich alle möglichen Randgruppen der Gesellschaft wie Nutten, Schwule und Transvestiten ihr Fett wegkriegen, bestes Beispiel hierfür die Schlußszene mit der Handgranate ("Du spielst doch gern mit Eiern"). Ein Film der beim reflektierenden Fan solcher Werke den Wunsch weckt nach Ende des Abspanns erstmal duschen zu gehen.