Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 02.06.2012

Unfilmische, experimentell-avatgardistische, schwer verdauliche Dokumentation des Zerfalls einer Frau, deren Welt sich vor ihren Augen und denen des Zuschauers auflöst. Polanski arbeitet sukzessive mit surrealistischen Komponenten, die schließlich in einen wahren Alptraum münden, der es der Hauptfigur nicht mehr erlaubt, angemessen über Recht und Unrecht zu entscheiden. Dabei überlässt er den Zuschauer gewissermaßen trostlos seinem Schicksal. Das erzeugt eine Erfahrung, die alles andere als angenehm ist, aber mit Sicherheit ist sie ihre Erfahrung wert.

*weitere Informationen: siehe Profil

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