Review

Die Story um Jim Hawkins, der an eine Schatzkarte kommt und mit Long John Silver auf Schatzsuche geht, kennt vermutlich jeder, entweder durch das Buch, oder durch eine der anderen Verfilmungen.
Der erste Teil ist ziemlich langweilig und liefert weder neuen Stoff, noch neue Ideen. In diesem Teil wird lediglich der Anfang gezeigt, bis das Schiff die Insel erreicht, weswegen die 2 Stunden ereignislos ablaufen.
Der zweite Teil ist besser gelungen und zwischendurch sehr spannend inszeniert. Die Intrigen und Schießereien stehen den anderen Filmen in nichts nach und dürften Abenteuer-Fans alles bieten, was man sich an einem solchen Film so wünscht.
Die Wendungen kurz vor Schluss sind dann wieder etwas überkonstruiert und nehmen das Tempo, während der relativ offene Ausgang des Films besser gelungen ist.
Die Filmmusik und die Kulisse sind sehr gut gewählt und auch Bild und Ton überzeugen.
Wie viele deutsche Fernsehfilme liegen auch hier die Probleme bei teilweise schlecht spielenden Nebendarstellern und der undeutlichen Ausprache mancher Akteure.
Zusammenfassend entspricht die Schatzinsel nicht ganz ihren hohen Erwartungen, ist aber auch nicht schlecht, da vor allem der zweite Teil spannend inszeniert ist. Für Abenteuer-Fans ist der Film empfehlenswert, auch wenn er im Vergleich mit den vorherigen Verfilmungen eher mäßig abschneidet.

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