Durch die Nacht ruft eine Frauenstimme ein junges Mädchen zu sich - in eine Gummizelle! Die Schatten versprechen nichts Gutes und die Person, welche in der Dunkelheit auf die Blondine wartet, scheint nicht auf ihr Seelenheil bedacht!
Der Traum ist vorüber und die Wirklichkeit ist noch viel schlimmer: sie ist in einem Mädchenwohnheim, in dem NICHT rumgelesbelt wird!
Scherz beiseite, dieser Schauer-Klassiker aus der Feder Jimmy Sangsters und mit der stets überragenden Regiearbeit Francis' kann schon von vorneherein nichts schief gehen.Es geht um also um ein Mädel, das sich des Nächtens von üblen Visionen über ihre Irren-eingeheimste Mutter verfolgt sieht. Wie man das von Francis' Psychothrillern so gewohnt ist, scheint alles nicht so wie es ist, oder andersrum.
Gestört hat mich an diesem Film etwas die Hauptdarstellerin, diese ewig kreischende Drecksbratze! Mit der konnte ich wirklich nicht so recht warm werden, denn sie ist weder süss noch hübsch und verkörpert zudem einen leider längst ausgestorbenen Frauentyp: jener, der selbst nichts auf die Reihe kriegt und immer einen Männe um sich braucht, der ihr die Welt erklärt...Das Drehbuch ist dieses Mal nicht unbedingt die Wucht, aber die Kamera fängt alles Alp-hafte, traumige in den erwartet düsteren Licht-Schatten-Bildern ein, welche das Schwarz-Weiß so wertvoll machte.
Leider habe ich nur eine miese Fassung gesehen, deshalb ist mein Urteil etwas getrübt.Fazit: Ein stimmungsvoller Thriller nach relativ festgelegtem Strickmuster, toll photographiert.