kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 05.01.2013
Was wie eine süße Romanze beginnt - und der private Hintergrund von Rita Hayworth und Orson Welles bringt schon in der ersten Szene Feuer ein - verwandelt sich alsbald in ein an Originalschauplätzen gedrehtes, komplexes Krimipuzzle, das folgerichtig in der berühmten Spiegelszene aufgelöst wird, die sinnbildlich für die vorangegangene Erzählung steht. Welles öffnet also in einer zunächst so einfach wirkenden Handlung erneut die Box der Pandora und hat dabei kein Erbarmen mit dem Zuschauer, der erst nach mehrmaliger Sichtung alle Ebenen entschlüsselt haben dürfte. Welles hat bessere Filme gemacht, aber auch wieder nicht allzu viele.
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