Das Modemodel Derek Zoolander gerät in eine Verschwörung, um den Premierminister von Malaysia zu ermorden. Der Plot der Komödie von und mit Ben Stiller ist (trotz der kleinen Ausbeutungskritik) beknackt und das mit Absicht. „Zoolander“ ist eine aus heutiger Sicht schön altmodische Parodie auf das Modebusiness und der sich in ihr bewegenden Exzentriker mitsamt all der Eitelkeiten. Der nicht allzu helle Titelheld bekommt es hier nicht nur mit dem sinistren Modezar Mugatu zu tun, auch Emporkömmling Hansel macht ihm das Leben schwer.
Der Streifen selbst ist das Gegenteil und bleibt durchweg leicht, ist albern und weiß das auch. Mit jeder Pose, jeder gezogenen Schnute und manch überzogenen Merkwürdigkeiten des Modeldaseins unterhält er über seine neunzig Minuten, wenn auch nicht jeder Witz ein Treffer ist. Humor altert nicht immer gut, das Gros des hier eingewobenen Humors funktioniert dennoch. Es sind wenige Brüller, aber ich grinse mich doch ganz gut durch die Laufzeit. Diese ist angefüllt mit allerlei Prominenz und neben Cameos von diversen Berühmtheiten (bei Trump darf man gerne kurz neben die Couch kotzen) tummeln sich neben Stiller noch Leute wie Christine Taylor, Owen Wilson, David Duchovny, Jon Voight, Natalie Portman, Will Ferrell oder Milla Jovovich vor der Kamera.
„He's so hot right now.“
Von vorne bis hinten doof. Gut so.