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The Others ist ein sehr stimmungsvoller Film mit einigen wirklich originellen Elementen. Nicole Kidman lebt mit ihren beiden Kindern im Jahre 1945 in einem typisch englischen Landhaus inmitten einer vernebelten Landschaft. Beide Kinder sind äußerst photosensibel, d.h. jedes Licht, das stärker als eine Kerze ist, bringt sie in Lebensgefahr. Deswegen hat ihre Mutter eiserne Regeln, was das Leben in diesem Haus angeht. Wer einen Raum betritt, muß die Tür hinter sich wieder verschließen. Keine Tür darf geöffnet werden, ohne die vorhergehende vorher zu schließen.

Als ein Trio neuer Bediensteter ihre Arbeit in dem Haus beginnt, fangen auch andere Begebenheiten an. Die Tochter sieht plötzlich Menschen, die kein anderer außer ihr sieht, im Haus ertönen körperlose Stimmen. Die Ereignisse spitzen sich mehr und mehr zu...

Leider steuert der Film nach der vielversprechenden ersten Hälfte auf ein vorhersehbares Ende zu. Auch wenn viele Zuschauer das Ende als überraschend empfanden, weiß doch jeder, der The Sixth Sense gesehen hat, nach der ersten Stunde, womit er es zu tun hat. Die interessante Krankheit der Kinder degeneriert zu einem Mittel zum Zweck. Diente sie nur als Grund, damit die Türen ständig geschlossen werden mussten.

Wären zumindest die Referenzen im Bezug auf das Thema Religion weiter ausgebaut worden, hätte der Film erheblich an Originalität gewonnen. So aber nur etwas über dem Durchschnitt. Schade eigentlich.

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