Irgendwo in der Weite der amerikanischen Wildnis gehen zwei Angler ihrem Hobby nach doch dann taucht aus den unendlichen Weiten des Alls ein kleiner Meteroit auf und schlägt im Schädel von Bill (Dennis Michael Tenney), einem der Beiden, ein. Als wäre dies nicht schon schlimm genug enthält der Meteroit eine merkwürdige schleimige Substanz die Bills Gehirn verseucht und ihn in Sekunden in einen Mutanten mit Appetit auf mnschliche Gehirne verwandelt, was Bills Anglerkumpan schmerzhaft zu spüren bekommt.
Zur gleichen Zeit bricht von der örtlichen Polizeistation ein Gefangenentrasport mit den zwei Kriminellen Clarence (Joshua Benton) und Bob (David Crane) Richtung Gefängnis auf.
Weiterhin sind Fernsehprediger Eldon Farnsworth (Andy Forrest) und seine Sekräterin Amy ( Cristina Tiberia) mit ihrem Auto in der Gegend unterwegs.
Farnsworth, der schon lange romantische Gefühle für Amy hegt, offenbart ihr diese doch durch eine dumme Fügung des Schicksals macht sich der Wagen selbsständig und nun bleiben dem Prediger und dem Objekt seiner Begierde nichts anderes übrig als sich zu Fuß auf die Suche nach Hilfe zu begeben.
Zu Fuß sind auch die Beiden Studentinnen Sherry (Sarah Grant Brendecke) und Claudia (Michelle Tomlinson) unterwegs. Doch der Ausflug in die Natur (begleitet von einer Nacktbadeszene) wird kurz darauf zum Verwirrspiel als sich die Beiden verlaufen. Anderswo macht sich Wildhütern Sydney (Tess McVicker) bereit ihre Runde durch die Wälde zu machen (nach einer zeigefreudigen Duschszene versteht sich).
Wie das Leben so spielt nutzt Bob die Gelegenheit einer Panne des Polizeiwagens um zusammen mit Clarence (an den er angekettet ist) zu fliehen. Kurze Zeit später entdecken die zwei Flüchtigen eine verlassene Hütte in der sie erstmal Unterschlupf suchen. Dort tauchen bald darauf Sherry, Claudia, Farnsworth und Amy auf. Statt Hilfe finden sie leider nur Clarence und Bob. Letztgenannter hat dank einer Waffe die Argumente klar auf seiner Seite aber keine Skrupel in Bezug auf brutale Gewalt. Zusammen mit den Geiseln bleiben die zwei Kriminellen in der Hütte nur um später die Bekanntschaft von Bill zu machen.
Der hat a.) immer noch Hunger auf menschliche Denkapparate und nun b.) die Fähigkeit Menschen mit schwarzem Schleim vollzukotzen was diese c.) ebenfalls zu mordgierigen Mutanten macht... .
Meinung: Regisseur Kevin S. Tenney dürfte vielen Horrorfilmfans seit Night of the Demons (1988) und Witchboard (1986) kein Unbekannte sein.
Bei Brain Dead liefert Tenney gute alte Horrorunterhaltung der trashigen Art ab: Handgemachte Splattereffekte, gutaussehende Frauen die ab und an auch nackte Tatsachen präsentieren sowie eine Handlung bei der keine Langeweile aufkommt.
Verständlicherweise erfindet Brain Dead das Rad der Filmgeschichte nicht neu bietet dafür aber kurzweilige Unterhaltung mit sehr guten Schauspielern und Jim Wynorski (3 Engel auf der Todesinsel, Agent Red, Project Viper) in einer Rolle als Sheriff Bodine.
Brain Dead fügt sich nahtlos in Tenneys bisherige Filmographie ein und die dt. DVD enthät dazu noch eine informative Dokumentation über die Dreharbeiten.
Fazit: Mit einer Ausleihe macht man hier (als Trashfilmfan) nichts verkehrt. (10/10)