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Der nunmehr 3. "Braindead" also. Von Regisseur Kevin S. Tenney kann man zumindest immer solides Entertainment erwarten, selbst wenn das Budget augenscheinlich so gering ist wie hier und auf anderen Filmsets höchstens für den Kaffee reichen würde. Wenn auch noch ein Jim Wynorski und Frank Henenlotters treuer MakeUp Effects Wegbegleiter Gabe Bartalos involviert sind, dann muss das Teil doch was taugen, richtig? Nun ja, nach der Titelsequenz, deren Weltraumeffekte etwas "ganz Besonderes" sind (auweia!), lässt der Film sich erst einmal viel Zeit mit der Einführung aller Charaktere. Gerne hätte er mehr auf die Tube drücken dürfen. Doch wenigstens hält einen der Wortwitz bei Laune, bis dann im Finale DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN und DIE NACHT DER CREEPS beide in Mini-Ausgabe nachgespielt werden. Dort wird dann auch der Blutdurst der Splatterfans einigermaßen gelöscht.
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Kurzweilige Splatter-Komödie mit einigen guten, aber auch schlechten Ansätzen. So hat man es hier mit guten Darstellern zu tun, die erfrischender Weise mal nicht in die C-Kategorie gehören. Und auch die „Hand-Made“- Effekte können sich sehen lassen. Allerdings hapert die ganze Sache an dem sehr schwachen Drehbuch, das zwar Raum für jede Menge witziger Dialoge und Gore lässt, im Endeffekt jedoch zu abgehackt rüber kommt. Über die albernen Monstermasken verliere ich hier mal kein Wort. Aber vielleicht sollten die ja so dämlich aussehen, ist ja schließlich eine Komödie. Fazit: Kann man sich an einen verregneten Sonntag gerne mal von der Couch aus ansehen, handelt es sich hier durchaus um einen der besseren Vertreter aus der Massenware des B-Horrors, allerdings sollte man keinen Überflieger erwarten. 06/10 Punkte