Pine Valley / Colorado in den unendlichen Weiten der USA:
Eine grippeähnliche Seuche hat sich rasend in der Kleinstadt ausgebreitet und so hat das Militär unter der Leitung von Captain Rhodes (Ving Rhames) die Stadt abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt.
Korporal Sarah Bowman (Mena Suvari), die in Pine Valley geboren wurde, beschließt ihr Zuhause aufzusuchen und wird dabei von ihrem Kameraden Bud Crain (Stark Sands) (der für die gutaussehende Blondine romatische Gefühle hegt) begleitet.
Es stellt sich heraus das Sarahs Mutter ebenfalls Symptome des Virus zeigt weswegen ihre Tochter sie umgehend ins örtliche Krankenhaus bringt.
Dort befinden sich bereits weitere Erkrankte und deren Angehörige doch als wäre die Situation nicht schon so schlimm genug, mutieren alle Erkrankten zeitgleich zu Zombies.
Was nun folgt kann man nun unter der Kategorie Chaos und Gemetzel einordnen:
Die Untoten machen Jagd auf jeden nicht Untoten und auch Rhodes fällt den schnell sprintenden Monstern zum Opfer.
Sarah, Bud, Salazar (Nick Cannon), ein weiterer Soldat und Dr. Logan (Matt Rippy), ein Wissenschaftler der bei der Untersuchung des Virus helfen sollte schaffen es aus dem Krankenhaus zu fliehen.
Aber Sarahs Bruder Trevor (Michael Welch) und seine Freundin Nina (Annalyne McCord) müssen noch gerettet werden.
Zwar haben die Beiden Zuflucht im lokalen Radiosender von DJ Paul (Ian McNiece) gefunden aber es ist nur eine Frage der Zeit bis auch hier die Untoten auftauchen.
Dazu kommt noch das Bud gebissen wurde und sich langsam verwandelt... .
Meinung:
Day of the Dead ist zunächst mal kein schlechter Film, kein Klassiker des Genres aber dafür gutes Popcornkino für zwischendurch.
Ein Punkt der viele Fans von Romeros Day of the Dead wahrscheinlich stört ist der Titel und die Tatsache das die Macher des Films Namen und Elemente aus dem Originalfilm verwendenten.
Dabei hätte dieser unterhaltsame Horrorfilm von 2008 auch komplett eigenständig funktioniert.
Die Darsteller leisten, im Rahmen des Drehbuchs, gute Arbeit, die dt. Synchro ist 1 A und der Film wird zu keiner Zeit langweilig.
Die Zombies sind hier keine sich langsam fortbewegenden Massen sondern sind ganz klar an den Zombies aus dem Dawn of the Dead Remake orientiert.
Sie rennen als gelte es eine Goldmedaille beim Wettlauf zu gewinnen und können sogar an Decken und Wänden langkrabbeln.
Ausnahme hier ist Bud, der wird zwar auch zum Zombie ist aber keinerlei Gefahr für die restlichen Protagonisten da er a.) in Sarah verliebt ist und b.) dem Stamm der Vegetarier angehört. Ergo ist Fleischverzehr für ihn tabu.
Meiner Meinung nach ist dies das einzige Element das nicht wirklich nötig gewesen wäre.
Regisseur Steve Miner (Freitag der 13. Teil 2 u. 3, Warlock, Lake Placid, Halloween H20, House (1985)) liefert hier wie schon erwähnt gute, kurzweilige Horrorunterhaltung ab.
(6/10)