5
Regie und Masken von Robert Kurtzman - da erwartet man doch einiges mehr als nur so einen Slasher von der Stange, der mit dem Fuß partout nicht von der Bremse runtersteigen will und sich erst ganz spät dafür entscheidet, auch mal aufs Gaspedal zu treten. Weil sich die durch die Genre-Schablonen gepressten Charaktere viel zu ausgiebig ihren (erstaunlich harmlosen und nicht sonderlich schikanierenden) Aufnahmeritualen für die Studentenverbindung hingeben, verkommt der Freddy-artige (aber stumme!) Phantomkiller zur absoluten Nebensächlichkeit, eigentlich genau wie auch das nahezu gar nicht genutzte Wüstensetting. Besser hat es da schon Tobin Bell erwischt, der wieder einmal die bedrohliche, charismatische Vaterfigur raushängen lassen darf. BURIED ALIVE ist immerhin prima zwischendurch konsumierbar. Es reicht, mit einem Auge hinzusehen, um sich an den niedlichen, zeigefreudigen Mädels zu delektieren.