Jennifer Grey beginnt ein Verhältnis mit dem Tänzer Patrick Swayze, mit dem ihre Eltern ein Problem haben.
Ja, die Story ist genauso einfach, wie sie klingt. Sie ist sehr klitscheehaft und von Anfang an vorhersehbar. Alle sind am Anfang traurig und am Ende glücklich.
Dennoch wurde der Film Kult, was 1. auf die gute Filmmusik und 2. auf die Tanzeinlagen zurückzuführen ist. Der Film macht gute Laune, wenn man sich denn mit der Naivität abfindet. Z.B. erlaubt Greys Vater den beiden am Ende des Films doch noch die Beziehung, weil....sie gut tanzen....er sich einen gesoffen hat......der Drehbuchautor sich einen gesoffen hat?
Unterhaltsam ist der Film größtenteils schon und wenn man sich die Komödien von heute ansieht, erkennt man auch, dass dieses Dirty-Dancing-Schema die Filmgeschichte durchaus beeinflusst hat, die Musikgeschichte sowieso.
Die Darsteller sind schwach, besonders Swayze, der auch hier beweist, dass er besser Tänzer geworden wäre. Jennifer Grey spielt noch einigermaßen akzeptabel.
Zusammenfassend ist Dirty Dancing ein unterhaltsamer Streifen mit guten Tanzeinlagen und der vielleicht besten Filmmusik aller Zeiten, der eine bessere Handlung und bessere Darsteller verdient hätte.