Viel (eher schlechte) Erotik und wenig Prison. Hauptperson dieses Streifens ist eigentlich die Rechtsanwältin, die in einer der schwachsinnigsten Gerichtssaalszenen (lang, langweilig, läppisch), die ich je gesehen habe, eine Geschichte über die Frau eines Drogenabhängigen erzählt, die alles für ihren nichtsnutzigen Typen macht und so im Gefängnis landet. Auf diese Weise erreicht die Anwältin einen Freispruch für ihre Mandantin! Das gibt es nur im Film. Danach erzählt die Anwältin dem Richter über eine andere Frau, diesmal im Reichenmilieu, sogar Comtessa, die von ihrem drogensüchtigen Mann auch ausgenützt wird. Er überläßt sie seinen Drogenhändlern gegen Stoff zum Sex. Allerdings hat sie sich vorher schon auf der Party fast ganz entblößt und taugt daher nur bedingt als Unschuldslamm (jedenfalls nach der Logik solcher Filme). Aber diese Szene zieht sich wieder wie ein Kaugummi... Auch hier erzielt die Anwältin einen Freispruch
Alle Geschichten ohne Pepp, Hirn und Stimmung erzählt, aber immer mit kurzen (gekürzten?) Sexszenen. Die Gefängnisszenen machen maximal 15 Minuten des Films aus und sind an Banalität nicht zu überbieten, naja es geht eben um Lesbensex und Duschen. Der italienische Originaltitel läßt auch keinen Frauenknastfilm erwarten und so wäre die Titelthemenverfehlung wirklich noch das geringste Problem.
Normalerweise würde ich über einen derart belanglosen Film keine Besprechung schreiben, aber wenn noch keine Bewertung und keine Rezi da ist, dann verführt mich doch die Jungfräulichkeit ... natura horror vacui