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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 17.07.2011 Wunderbar verwachsene altenglische Atmosphäre in stechenden Blau- und Grüntönen, in dessen Ambiente die ohnehin markanten Hauptdarsteller John Hurt und Elijah Wood hervorragend harmonieren. Etwas krude hingegen der Versuch, philosophische Theorien mit einer Mordserie zu verknüpfen. Einzelne Szenen spielen alle Stärken aus, am Stück genommen wirkt "Oxford Murders" aber extrem unausgegoren. Trotzdem sehenswert. *weitere Informationen: siehe Profil
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De la Iglesias letzter Langfilm ist leider arg geschwätzig geraten und zeigt sich zudem bemüht verkopft. Die mit dem Hammer gestriegelten philosophischen Dialoge ermüden oftmals und schaden sowohl dem Tempo als auch dem Verständnis. Zudem sind einige (Helden-) Figuren einfach unsympathisch. Technisch einwandfrei, erscheinen einige Szenenabläufe doch unpassend, Die konstruierte, pseudo-intellektuelle Kriminal-Geschichte schwächelt besonders zum Ende hin. Von dem Spanier, der einst als neues Wunderkind gehandelt wurde, hätte man schon mehr erwartet.