Seien wir doch mal ehrlich: Wer sich Filme wie diesen anschaut, der will in erster Linie unterhalten werden (vorzugsweise durch nackte, möglichst spektakulär inszenierte Gewalt) und sich nicht allzulange mit einer komplizierten Story abplagen.
Und wenn man mit dieser Prämisse an "Hitman" herangeht, ist der Film genau das Richtige.
Die Story ist, wie gesagt, angenehm hanebüchen, wie man es nicht anders erwartet. Die Darsteller machen ihre Sache alle recht ordentlich; Timothy Olyphant kommt sogar ziemlich cool rüber und passt ziemlich gut zu seiner Rolle als 47.
Ein wenig schade ist nur, dass das Drehbuch ein wenig an der Computerspielvorlage vorbeigeht, doch das ist prinzipiell nicht weiter von Belang.
Die Actionszenen haben durchaus Substanz. Der Messerkampf in der U-Bahn ist sehr schön anzuschauen, und sehr zu meiner Freude hat der Film wenigstens den völlig übertriebenen Blutfluss des Spiels übernommen.
Letzten Endes ist der Film optimal zum Abschalten und Amüsieren. Dabei noch angenehm cool in Szene gesetzt und von einer hübschen, designerhaften Kälte.
Ich mag ihn.