Was wie ein typischer King nach Schema F beginnt, verwandelt sich, fast unmerklich, in eine der besten und vor allen, bösesten Storys, die je vom „Meister des Horrors“ verfilmt wurde.
Es beginnt alles, King-typisch, harmlos, in einem verschlafenen Kleinstadtnest irgendwo im Bundesstaate Maine. Aber anders als bei seinen sonstigen Horrorgeschichten, geht die Gefahr hier nicht direkt von den Monstern aus, sondern verlagert sein Blickpunkt auf die Umstände, zu was verängstigte Menschen, in Extremsituationen, in der Lage sind anderen an zu tun oder diese einfach zu manipulieren.
Liest sich fast banal und ist selbst für King nicht wirklich neues. Ich verweise einfach mal auf „Needful Things“ aus dem Jahre 1993. Was aber ein gewisser Frank Darabont aus dieser Story gemacht hat, ist an Perfektion nicht mehr zu toppen!
Wer es schafft, mich soweit zu treiben, das ich über fiktive Filmkaracktere fast einen Wutanfall bekomme und gerade noch ein „Juhu!!“ unterdrücken kann, als eine dieser besagten Personen, per Headshot, in den wohlverdienten Ruhestand befördert wird und außerdem die gesamte Geschichte mit einem makaberen Ende versieht, das an Boshaftigkeit kaum noch zu überbieten ist, und mich noch Tage später beschäftigt hat, hat von mir unbedingte Höchstzahl verdient.
Hut ab!
10/10 Punkte
P.S.: Und ich hatte den Namen King schon abgeschrieben……